Rückblick und Vorausschau

Rückblick und Vorausschau

Das coronale Zeitalter wurde von den Greisen der Gesellschaft weiterhin fortgeschrieben.
Das nun Kultur entwöhnte Volk ist völlig verunsichert. Eine Ansteckung bei Veranstaltungen mit Kultur, Kunst, Phantasie und Muße macht nun vielen weiteren Menschen Angst, diese zu besuchen.

Verwaltungen arbeiten an dem Bestreben, dass jegliches Leben dauerhaft zum Erliegen kommt.
Beamte mit speziellen ffp2(k)-masken arbeiten effektiv daran, dass ein kulturelles Leben im Kleinen ohne staatliche Steuerung im Keim erstickt wird.

Die ffp2(k) Maske dient dem Schutz vor Ansteckung zur Begeisterung vor Kunst, Kultur, Phantasie und Kreativität.

Es reicht nicht aus, dass der Kulturbetrieb in unserem Land fast zwei Jahre nicht wirklich existierte. Die von der Politik versprochenen Hilfen stellten sich als große Farce heraus. Bei den solo selbstständigen Künstlern ist nicht wirklich viel davon angekommen.

Schließlich muss bei der Beantragung alles so wie es der bürokratischen Wirklichkeit entspricht geregelt sein.

Die bürokratischen Regeln in unserem Land sind für den normalen Menschen schon lange nicht mehr verständlich, durchschaubar und nachvollziehbar.

Der große Singsang aus der Politik, dass. die Verwaltungen (Bürger)(Menschen)freundlicher, effektiver, schlanker, elektronischer werden müssen wurde nie erhört und eine Umsetzung nie ernsthaft in Betracht gezogen.

Stattdessen überall in unserem Lande Grundsteinlegungen für neue zusätzliche Verwaltungsgebäude, ohne Kunst am Bau.
Gebäude für die neuen Aufgaben, die auf die Verwaltung zukommen.
Welche neuen Aufgaben?
Das Verhältnis von denen, die behaupten dieses Land zu verwalten und denen, die, die Werte in diesem Lande schaffen, hat schon lange das Gleichgewicht verloren.

Der Mensch ist verwaltungstechnisch schon lange zum Staatsfeind erklärt worden. Individualität passt in kein Regelwerk.

Da muss man um Nachahmer abzuschrecken, die Härte, der verfügbaren und auslegbaren Gesetze im vollen Umfange zur Geltung bringen bei denen wo man hofft, dass sie sich rechtlichen Beistand nicht leisten können um sich gegen den realen Irrsinn zu wehren.

Es interessiert dabei nicht ob die Existenz des einzelnen damit bedroht wird oder ein Ort der auch für andere das Leben lebenswerter macht zerstört wird.

Die Täter von Amtes wegen, sind blind für den Mehrwert für die Gesellschaft wenn es ein buntes kulturelles und vielfältiges Leben geht.

Es geht um die Macht „ihres“ Amtes, dass sie nicht nur in meinem persönlichen Fall, gegen die Gesellschaft in der auch ich sie leben ausüben.

Irgendwie habe ich das Gefühl die „gute“ alte DDR ist im Westen angekommen.

Und wenn wir keine Kulturschaffenden brauchen, dann müssen wir uns auch die Frage stellen ob es nicht höchste Zeit ist konsequent zu handeln und Konservatorien, Kunsthochschulen etc. zu schließen.

So können wir der Gesellschaft diese Ausgaben zu ersparen und das gesparte Geld „Sinnvollerweise“ in Hochschulen zur Verwaltung des Lebens und deren Vollstreckungsorgane zu investieren.

Sollte ich als Kulturschaffenden in meiner Lebenszeit es noch erleben, dass in diesem Lande, Kultur als Staatsziel in der Verfassung festgeschrieben wird, bin ich mir sicher, dass es um die Kultur unserer Verwaltung, die im Jahr zuvor von der UNESCO zum immateriellen Weltkulturerbe erklärt wurde geht.

Aber in keinem Fall um Musik, Tanz, Theater, Literatur, Malerei, Bildhauerei, Phantasie und Kreativität.

Und wer Phantasie mit F schreibt hat diese schon verloren. Franz Robert Czieslik /Alias Franz Zehnbier

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