Zehnbier auf der Suche nach sieben Bürgen… für 10 Bier

auf der Suche nach sieben BWo sind nur all meine Freunde wenn mein Griechokonto knietief im Dispo versinkt?
Mein Wirt mir kein Bier mehr ausschenkt, obwohl die meisten seiner Gäste diese Schankstube nur aufsuchen – weil sie Abend für Abend – dort von mir Unterhalten werden.
Er behauptet ich stehe bei ihm so tief in der Kreide – die Kreideküste von Rügen wäre ein Staubkorn dagegen – bevor ich auch nur noch ein einziges Bier von Ihm bekomme müsse ich erst meine Latte bezahlen oder sieben Bürgen finden sagt er. Ich habe aber überhaupt keine Latte gehabt – immer nur Bier getrunken – dafür gibt es Zeugen! Warum soll ich also eine Latte bezahlen?
Und wie soll ich in seinem Lokal wo sich 3-4 Leute auf ein Feierabendbier einfinden, also sieben Bürgen finden? Bevor ich nun ganz verdurste verlasse ich das Lokal und mache ich mich auf die Suche nach sieben Bürgen – für zehn Bier.


Ich fragte die Menschen auf der Straße, ob sie für mich bürgen würden. Ihr glaubt ja nicht was ich mir da anhören konnte. Geh arbeiten! Für mich bürgt ja auch keiner! Oder ich solle weniger saufen – dann würde ich auch übern Monat komm.
Für heute reichte es mir – also machte ich mich auf den Heimweg – ein zwei Fläschchen müssten doch noch in der Kiste sein.
Auf meinem Weg komme ich wie immer am Internetcafé vorbei – der Chef ein Inder steht in der Tür und sagt oh Franz schon so früh nach Hause heute?  War eine Bier schlecht? Nein – ich bin auf der Suche nach sieben Bürgen. Dann komm schauen wir in die Internet – da finden alles was suchst.
Sieben Bürger redliche Leute sind – habe gemietet Wohnung und Laden hier – nie gehabt eine Problem, wenn ich Problem.
Da schau hin, Heimattage sieben Bürger steht…. Dinkelsbühl da musst hin!
Dann finden dort garantiert sieben Bürger.
Ja sieben Bürgen für zehn Bier und ich bin gerettet.
Franz immer nur deine Bier in Kopf – oder Politik – bringt nix – versuch mal arbeiten wie ich.
Nee lass mal ich mache mich dann lieber auf den Weg nach Dinkelsbühl und Danke für die Hilfe!
In der Vorfreude endlich sieben Bürger zu finden – die mir gehör- schenken mache ich mich auf den Weg nach Dinkelsbühl und verbleibe bis zu meiner Lesung dort, herzlichst Euer Franz Zehnbier!

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