Links, rechts, geradeaus?!

Ich weiß, dass ich mir mit meiner heutigen Kolumne keine Freunde mache, aber das Thema der Woche ist selbst für Satire – zu bitter-braun.
In der Theorie leben wir bekanntlich in einem demokratischen Rechtsstaat, wo alles mit rechten Dingen zugehen sollte.
Das es in der Realität oft anders ausschaut, als in der äußeren Darstellung, sollten zumindest jene noch in Erinnerung haben, die in der DDR aufwuchsen.
In den letzten Tagen konnten wir eine Neuinterpretation der Definition unseres Rechtsstaates erfahren wo alles was „rechts“ ist – Recht zu sein scheint.
Wen wundert es, das Wort an sich – mit dem doppelten S in der Mitte sagt es ja schon aus.
Aus diesem Grunde muß der Verfassungsschutz (man beachte die Wortschöpfung zweimal doppeltes S) Menschen die rechts im Rechtsstaat stehen nicht als Gefahr sehen und observieren.
In diesem Sinne scheint alles was jene tun rechtes zu sein.
Jetzt erst einmal eine „gute Nachricht“ in den Führungspositionen von Staat Behörden, Geheimdienst, Polizei, Staatsanwaltschaft, sitzen Dank Überalterung keine Altnazis mehr.
Diese Positionen werden nun von der gut ausgebildeten – in Schlagenden Verbindungen – während des Studiums in entsprechender Ideologie indoktrinierten Brut ausgefüllt.
So erklärt sich auch warum alle Gefahr für unseren Staat von links zu kommen scheint obwohl jeder diese Weisheit kennt:
Katze von links – Glück bringt´s! Katze von rechts – bringt´s schlechts!
Wer auf einem Auge blind ist, besonders auf dem rechten wie zum Beispiel: viele Politiker, die Polizei, die Staatsanwaltschaft, oder der besagte Verfassungsschutz, der mutiert irgendwann zum Einäugigen Zyklopen.
Ich will mit dieser Darstellung allerdings niemanden mit einem entsprechenden körperlichen Handicap beleidigen oder ihm eine entsprechende politische Gesinnung unterstellen.
Doch „mit dem Zweiten sieht man besser“ im besonderen für die in verantwortungsvollen Positionen in unserem Lande sitzen sollte dieses Credo gelten. Die Realität belehrt uns wieder einmal eines besseren – und sofort wird die Situation verklärt.
Man spricht von Pannen bei den Ermittlungsbehörden, um eine wirkliche Aufklärung ging es nie und wird es nicht gehen. Ein paar kleine Mitarbeiter wird man opfern, doch die entscheidenden Lenker bleiben auf ihrem Posten.
Eine zentrale Datenbank ist Augenwischerei, wenn dort Gesinnungsgenossen sitzen die bestimmen was dort drin steht. Wenn etwas relevantes darin steht, werden wieder andere Kraft ihres Amtes jegliche wirkliche Aufklärung zu verhindern wissen.
Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang an die Festnahme der RAF Terroristen in Bad Kleinen. Da ist bis heute nichts aufgeklärt, zwei Menschen starben, Beweismaterial ist verschwunden, wurde manipuliert. Der Tod des Polizisten wurde dem toten Terroristen angelastet, ob es so war, oder ob er eine Gefahr für die spätere Darstellung gewesen ist wurde nie wirklich ermittelt.
Aber zurück zum Aktuellen Skandal, in unseren demokratischen „rechts“ Staat der sich uns als von rechten Ratten unterwanderter Müllhaufen offenbart.
Rufen viele Politiker als Ablenkungsmanöver nach einem Verbot der NPD.
Doch wir brauchen kein NPD verbot!
Was wir jetzt brauchen ist eine unabhängige Institution wie die Gauck- , Birthler- , oder Jahn– Behörde die alle Mitarbeiter von staatlichen Institutionen und Behörden auf Nationalsozialistische, Rechts nationale Gesinnung überprüft. Bei einem positiven Befund sollten diese entlassen werden ohne Pension und Abfindung! Solche Menschen sind nicht tragbar für den öffentlichen Dienst!
Doch dazu wird es sicher nicht kommen am liebsten würden Sie die Stasiunterlagen – Behörde auch schon geschlossen haben.
In unserem aktuellen Fall haben die großen Medien die öffentlich rechtlichen eingeschlossen auch kein wirkliches Interesse an einer Aufklärung. Viele von denen die in entsprechenden Positionen sitzen haben mit denen gemeinsam auf der Schulbank gesessen und schöne Abende in den Schlagenden Verbindungen während des Studiums verbracht.
Der kleine Skinhead ist für sie nur ein beliebig austauschbares Werkzeug.

In der Hoffnung, dass mich nach dieser Kolumne keiner erschlägt, verbleibe ich demokratischer Freigeist, bis zum Jahresrückblick 2011, sorgenvoll in die Zukunft schauend, Euer Franz Zehnbier!

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