{"id":1024,"date":"2013-09-15T05:21:40","date_gmt":"2013-09-15T05:21:40","guid":{"rendered":"http:\/\/franz-zehnbier.de\/?p=1024"},"modified":"2013-09-19T22:52:24","modified_gmt":"2013-09-19T22:52:24","slug":"franz-zehnbier-phantastische-nacht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/franz-zehnbier.de\/?p=1024","title":{"rendered":"Franz Zehnbier &#8211; Phantastische Nacht"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><a href=\"https:\/\/franz-zehnbier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/gute-n9.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-thumbnail wp-image-1027\" alt=\"gute n9\" src=\"https:\/\/franz-zehnbier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/gute-n9-150x150.jpg\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/franz-zehnbier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/gute-n9-150x150.jpg 150w, https:\/\/franz-zehnbier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/gute-n9-300x300.jpg 300w, https:\/\/franz-zehnbier.de\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/gute-n9.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/a>Welch ein Motto f\u00fcr einen Abend voller Worte, so kurz vor der Wahl in unserem Lande. Doch gerade jetzt nach den vergangenen Wochen des Wahlkampfes in denen man \u00fcberall die nichtssagenden erstarrten K\u00f6pfe von den Politikern so hoch an die Laternen gebunden hat \u2013 damit ja keiner auf die Idee kommt &#8211; sie abzuschneiden und wieder zu beleben &#8211; gab es keine bessere Wahl.<\/span>[podcast]http:\/\/naitpage.de\/new\/media\/2013-09-18_franz_zehnbier_-_phantastische_nacht_xxl.mp3[\/podcast]<\/p>\n<style type=\"text\/css\"><!--\nP { margin-bottom: 0.21cm; }A:link {  }\n--><\/style>\n<p style=\"margin-bottom: 0cm;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\">Phantastische Nacht<\/span><\/p>\n<p>Eine Frau die im zweiten Stock eines Hauses wohnt versuchte eine Anzeige bei der Polizei aufzugeben, das Peer Steinbr\u00fcck sie seit Tagen in ihrem Schlafzimmer wie ein Spanner vom Laternenpfahl vor ihrem Haus aus beobachte und sie nicht mehr ruhig Schlafen k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Die Polizei dankte ihr f\u00fcr den Hinweis und teilte ihr mit &#8211; da\u00df jetzt Wahlkampf sei und sie bis 10 Tage nach der Wahl &#8211; da nichts machen k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Mit den Worten: \u201ewenn die Polizei nichts unternehmen w\u00fcrde &#8211; k\u00f6nne sie nichts daf\u00fcr &#8211; sollte es Tote geben\u201c verlie\u00df sie das Polizeirevier.<\/p>\n<p>Ein Mann der auf der Wache neben ihr stand und den Diebstahl seines Mercedes anzeigte sprach sie dann drau\u00dfen vor der T\u00fcr des Reviers an und versprach ihr Abhilfe.<\/p>\n<p>Und siehe da der freundliche Mitb\u00fcrger hielt sein versprechen&#8230; und schon war der Steinbr\u00fcck weg vom Fenster&#8230;. doch was tat der Mann jetzt \u2026 sie traute ihren Augen nicht. Er kletterte wieder auf die Leiter aber dieses mal mit dem Kopf von \u201eunserer\u201c Angie unter dem Arm.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend sie nach Fassung rang, nein, nein das darf doch alles nicht wahr sein winkte er ihr noch &#8211; bevor er das Plakat angebracht hatte freundlich von der Leiter aus in ihr Schlafzimmer bevor eine Windb\u00f6e in erfasste &#8211; er das Gleichgewicht verlor und samt der Leiter einen m\u00fcden Wahlkampfhelfer von den Gr\u00fcnen &#8211; der ohne Helm und v\u00f6llig entkr\u00e4ftet vom &#8222;Vegie Day&#8220;, mit seinem Fahrrad auf dem Heimweg war &#8211; auf der Stra\u00dfe erschlug.<\/p>\n<p>In genau diesen Moment &#8211; klingelte es an ihrer T\u00fcr \u2013 sie erwartete keinen Besuch \u2013 mit den Gedanken \u2013 bestimmt wieder die Zeugen Sofas vermutete sie \u2013 na wenigstes reden die nicht von Politik dachte sie und \u00f6ffnete die T\u00fcr.<\/p>\n<p>Doch statt der erhofften Zeugen waren es die J\u00fcnger des Hl.Gabriel von der SPD die einfach mal auf einen Hausbesuch hereinschauen wollten.<\/p>\n<p>Kurzerhand schickte sie die J\u00fcnger nach unten in den Hausgemeinschaftsraum einen ehemaligen Schutzraum ohne Fenster im Keller mit dem versprechen zusammen mit anderen Nachbarn Essen und Getr\u00e4nken zu ihnen zu kommen.<\/p>\n<p>Leise verriegelt sie die Schutzraumt\u00fcr hinter ihnen und schaltet das Licht aus.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck in Ihrer Wohnung angekommen schenkt sie sich sichtlich zufrieden ein Glas Wein aus einem Tetrapack ein. Dann dr\u00fcckt sie die Taste ihrer Fernbedienung, sie zappt, und zappt \u00fcber all das gleiche Programm .. da\u00df kann doch wohl nicht wahr sein \u2013 auf allen Kan\u00e4len die gleiche Sendung \u2013 zwei Politiker mit schlecht auswendig gelernten Statements aus Worth\u00fclsen \u2013 ich sage ja schon lange, das wir entscheidet \u2013 gemeinsam erfolgreich \u2013 diese Politik fortsetzen \u2013 ich habe immer wieder darauf hingewiesen \u2013 wir sollen ihnen doch nicht im ernst glauben schenken \u2013 das ganze ist eine katastrophale Politik \u2013 die Agenda 2010 war ein Erfolg \u2013 daf\u00fcr stehe ich nicht zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Also daf\u00fcr bekommen die keinen Rundfunkbeitrag mehr von mir \u2013 als sie sich gerade richtig in rage reden wollte ging das Licht aus &#8211; auch im Viertel war auf einen Schlag alles dunkel und es war still.<\/p>\n<p>Drau\u00dfen erleuchtete nur das rhythmische Blaulicht der Polizei und das vom Krankenwagen die Nacht. Mit ihrem Glas Wein in der Hand beobachtete sie von ihrem Fensterbrett aus noch eine ganze Weile &#8211; das skurrile Schauspiel in dieser lauen Nacht &#8211; wie der Rettungsassistent und der Notarzt vergeblich versuchten die Politik auf der Stra\u00dfe wieder zu beleben.<\/p>\n<p>Kopfsch\u00fcttelnd ging sie ins Bett als sie den Wein geleert hatte &#8211; nach Tagen der Schlaflosigkeit konnte sie endlich wieder schlafen und hatte eine Phantastische Nacht&#8230;<\/p>\n<p>Sie tr\u00e4umte davon das es nach der Wahl endlich gerechter in unserem Lande zuging. Dank des eingef\u00fchrten Mindestlohnes von 10,50 \u20acuro und der Abschaffung der ungerechten Behandlung bei der Bezahlung der Menschen in Ostdeutschland erbl\u00fchte das ganze Land.<\/p>\n<p>Nach und nach konnten Tafeln und Suppenk\u00fcchen schlie\u00dfen. Kinderg\u00e4rten und Kinderbetreuung nach der Schule war gesichert.<\/p>\n<p>Asylsuchende wurden endlich wie Menschen behandelt &#8211; sogar in Bayern.<\/p>\n<p>Ein Konsens f\u00fcr die Endlagerung vom Atomm\u00fcll wurde gefunden \u2013 die Bergung des Atomm\u00fclls aus der Asse wurde ein Erfolg.<br \/>\nDer Berliner Flughafen wurde endlich fertig gestellt, auch mit Stuttgart 21 wurde am Ende alles gut und sie vernahm die ersten Kl\u00e4nge aus der Elbphilharmonie die nach Musik und nicht nach Baul\u00e4rm klangen&#8230;.\u00a0 als ihr Wecker klingelte.<\/p>\n<p>Der Strom war wieder da. W\u00e4hrend sie ich einen Kaffee kochte den sie in der vergangenen Woche bei der Tafel bekam erinnerte sie ich schemenhaft an den gestrigen Abend.<\/p>\n<p>Da vielen ihr auch die J\u00fcnger des Hl. Gabriel im Keller wieder ein. Sie begab sich in den Keller schaltete das Licht ein und \u00f6ffnete vorsichtig die T\u00fcr.<br \/>\nDa sa\u00dfen sie alle ziemlich angeschlagen auf der Bank und grinsten sie an, sie hatten Kerzen gefunden und in der Nacht die ganzen Chips und den Alkohol vernichtet den sich Opa Krause f\u00fcr seinen 80.Geburtstag m\u00fchsam von seiner Rente abgespart hatte.<\/p>\n<p>Typisch Politiker dachte sie, immer feiern sie ihre Feste auf Kosten der armen Leute aber bei der kommenden Wahl mache ich ihnen einen geh\u00f6rigen Strich durch die Rechnung.<\/p>\n<p>Und was macht ihr? Am kommenden Sonntag?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Old<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Welch ein Motto f\u00fcr einen Abend voller Worte, so kurz vor der Wahl in unserem Lande. 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