Franz Zehnbier – Fluch der Republik

Fluch der Republikoder eine Republik zum flüchten?Aber wohin soll man heutzutage noch flüchten?Selbst Edward Snowden wäre lieber in deutschen landen als in einem putinschken Dorf abseits von dem frostfreien russischen Winterolymp am Schwarzen Meer.
Ja die Auswahl der Länder ist recht überschaubar wenn man halbwegs demokratische Verhältnisse will …. und wenn man einen gewissen Lebensstandard will – den man gewohnt ist bleibt nicht mehr wirklich viel übrig.
Neuseeland? Australien?
Und auch dort muß man Abstriche machen … andere Sprache, andere Kultur, die alten Sozialkontakte alle weg…. . [podcast]http://naitpage.de/new/media/2014-02-09_franz_zehnbier_-_fluch_der_republik.mp3[/podcast]

Dennoch träumen über 50% aller Deutschen davon irgendwann einmal auszuwandern. Um so seltsamer ist es, dass es nur die wenigsten versuchen
und selbst von denen, kommen die meisten irgendwann früher oder später wieder zurück.

Doch warum gibt es dann immer noch Menschen aus fernen Ländern die Zuflucht suchen in unserem, Angies Schwarzbrotgolden Wunderland? Wo doch so viele Menschen die hier leben so unzufrieden sind, dass sie flüchten wollen.

Viele von ihnen flüchten vor der Steuer …. doch halt…. sie flüchten nicht mit einem Koffer voll Geld und machen sich auf eine Sonneninsel fern ab jeder Zivilisation ein schönes Leben – weit gefehlt… maximal ihr Geld liegt dort auf der Sonnenbank und wächst und gedeiht – sie selbst bleiben hier genießen die Vorzüge unseres Landes und haben am ende keinen Cent dazu bezahlt.

Auch die Alice – Frau mit Format und mehr oder auch weniger Verstand – lebt in unserem Wunderland und hatte ihr Geld in die Schweiz verbannt.

Ja mit nem Bundesverdienstkreuz am Rivers – da fällt das Steuer zahlen schwer – wie wir von so manchem wissen – stirbt bei der Steuer das Gewissen.

Deshalb liegt ihr Geld am besten – in nem Panzerschrank zum mästen – bei einer Eidgenössischen Bank – die geschworen einst beim Eid – der Kundendaten Sicherheit.

Doch zurück zu der Alice die in der Schweiz das Geld da lies – dafür hat sie gute Gründe – die nur eben kein Mann verstünde. Für die Zeit – das man sie verbannt regiert einst – König Horst das Land. Dann liebe Frauen ihr ahnt es schon ist Feierabend mit der Emanzipation… und eine Frau die sich dann wehrt die kettet man daheim an Herd.

Auf ihre Flucht in die Schweiz – einem Land in dem die Tugenden von König Horst – noch Tradition haben – blieb unsere Emanze schließlich mit ihrem Wagen liegen. Auch ihre Mitfahrer einer davon Uli H. konnte bei allem bemühen das Auto nicht zum laufen kriegen.

Da ihre prominenten Mitfahrer mit Koffern voller Schwarzgeld langsam kalte Füße bekamen, hielten sie den Daumen in den Wind und es dauerte keine 10 Minuten und sie waren auf dem Weg in die Schweiz, Ulli H. drückte noch sein bedauern aus … aber er müsse jetzt denn er wolle sich doch kein Eigentor schießen.

Vergeblich wartete Sie auf einen rettenden Gelben Engel … der eine steckt im Stau und die Luftrettung trocknete einfach mal den Rasen in einem Bayrischen Fußballstadion ein kleiner gefallen für einen bayrischen Wurstfabrikanten – während der letzte bayrische Steuerfahnder noch an der Unfallstelle verstarb.

Derweil haderte Alice mit ihrem Schicksal – eigentlich unmöglich mit diesem Auto liegen zu bleiben – schließlich tauchte ihr Wagen überhaupt nicht in der Pannenstatistik vom ADAC auf. Es wurde dunkel – immer noch kein rettender Engel in Sicht.

Jetzt versuchte auch sie es mit dem Daumen im Wind die rettende Schweiz zu erreichen. Aber die meisten Autofahrer stoppten nur kurz – und als sie sie erkannten – bekam sie üble Beschimpfungen zu hören – andere zeigten nur den Zeigefinger und gaben Gas und fuhren weiter. So verging Tag um Tag.

Nach gut zwei Wochen als ihr Reiseproviant und Wasser ausgingen – rief sie die Polizei. Sie müsse eine Anzeige aufgeben – ihr Geld sei einfach vor ihr in die Schweiz geflüchtet.

Nach einem heftigen Gelächter der Beamten – und der Bemerkung soviel Humor hätten sie Ihr überhaupt nicht zugetraut – fassten die Polizisten sich ein Herz und überführten sie in das zuständige Finanzamt nach Zwiesel.

Nach der Preisgabe der Namen ihrer Mitfahrer fasste sich die Finanzbeamtin ein Herz und erkannte die Selbstanzeige von Frau Schwarzgeld an.

Alice bereinigte ihre Steuerschuld und alles schien gut – bis zu jenem Tag – wo einer der Mitfahrer an einem Stammtisch die Geschichte erzählte als Alice S. auf der Flucht in die Schweiz mit ihrem Wagen liegen blieb.

Das hörte auch ein Journalist vom Nachbartisch der am Tag drauf zu recherchieren begann – der Rest der Geschichte nahm seinen bekannten Lauf.

So Freunde genug für Heute – und sollte mir mein Schwarzbierdepot bei meinen Freunden in der Mecklenburger-Schweiz nicht zum Verhängnis werden verbleibe ich herzlichst bis zum nächsten mal.

 

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