Franz Zehnbier – Citymaut für Schlauchboote

Citymaut für Schlauchboote_puwenn man – dass hört oder als Schlagzeile in einer Zeitung lesen würde denkt man sicher zunächst an unsere niederländischen Nachbarn und ihre Grachten – oder an die Kanäle in Venedig.
Doch weit gefehlt – der Peter Lustig von der Sendung mit der Maut – aus Bayern, denkt gerade darüber nach wie man den Flut geplagten Gebieten in unserem Lande wirtschaftlich auf die Beine helfen kann.
Jetzt wo den Kommunen die ganzen Einnahmen aus den Parkscheinautomaten und den Geschwindigkeitskontrollen durch die Flut fehlen, muß man sich was anderes einfallen lassen um den Bürger zur Kasse zu bitten.


Denn viele Bürger – die mit recht nicht an den von der Politik versprochen Hochwasserschutz glaubten – hätten mittlerweile ein eigenes Schlauchboot im Keller!
Aus diesem Grunde sei die Politik gezwungen zu reagieren und man müsse eine Schlauchbootsteuer und eine Citymaut für Schlauchboote einführen – damit den Kommunen auch ausreichende Mittel für den Wiederaufbau der Verwaltung zur Verfügung stünden.
Während dessen steht den Bürgern das Wasser bis zum Hals – weil die Politik dafür gesorgt hat – dass der Hochwasserschutz auf die lange Bank geschoben wurde.
So wie jetzt das Wasser durch die Gemeinden und Städte floss – floss stattdessen, das Geld in flugunfähige Drohnen – die nicht einmal in der Lage sind – Geldsäcke oder Sandsäcke zur Stabilisierung der Deiche abzuwerfen.
Die Politik hat wieder einmal Sprichwörtlich Milliarden an Steuergeldern in den Fluten versenkt.
Aber egal der Bürger baut dann alles wieder auf – bevor die nächste Flut kommt und bevor auch nur mit den Hochwasserschutzmaßnahmen begonnen wurde.
Die Versicherungen lassen den Bürger auch im Regen stehen mit ihren Kosten – weil sie sonnst um ihren Gewinn gebracht würden….
Und schon geht alles von neuem los – der Bürger steht im Regen und es kommt die nächste Flut – statt Hochwasserschutz – kommt nur die die Citymaut für Schlauchboote und die Schlauchbootsteuer.

Aber auch die betroffenen Bürger lernen es nicht – würden sie nicht nach jeder Flut wieder in den Aufbau von ihren Eigenheimen investieren – sondern in Hausboote und in einen entsprechenden Anleger dann könnten sie der nächsten Flut gelassener entgegen schauen.
Da bin ich mir sicher.
Aber so etwas ist bei uns doch unvorstellbar,
wir sind schließlich in Deutschland  und nicht in den Niederlanden,
ein Deutscher braucht sein trautes Heim – so war – so wird es immer sein!
Und nach der Flut ist – vor der Flut
– ich nehm zum Abschied meinen Hut und freu mich auf das nächste mal
– da hab ich die Geschichte hier – schon fertig drin in dem Regal.
In mit einer Kiste Bier in meinem Schlauchboot sitzend treibe ich dem Sommer entgegen und verbleibe herzlichst bis zum nächsten mal euer Franz Zehnbier!

 

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