Die Gesellschaft der Sparschweine!

gesellschaft_der_sparschweineJeden Tag schalte ich das gesparte Radio ein, um zu erfahren, dass „Wir“ Sparen müssen. Nach dem gesparten Frühstück steige ich in das „Sparauto“ Vielleicht sollte ich mir den Weg zur Arbeit sparen um dort nicht schon wieder zu hören, dass wir sparen müssen. Wir sparen das Material und den Strom und … aber du sollst deine volle Leistung dem Betrieb geben, für weniger mehr produzieren, wenn du das nicht machst, wirst du weg gespart. Dann geht man aufs Amt – doch auch das muss sparen, jedenfalls bei dir! Denn du bist das potentielle faule Schwein welches seit xx Jahren dafür gesorgt hat, das unsere Beamten auch jeden Monat Ihr Spargehalt bekommen. Aber selber in die Sozialkassen einzahlen? Das können sich unsere Staatsbediensteten Sparen. Dafür brauchen wir bei Formularen und Bürokratie nicht Sparen.
Wenn man Krank wird kann man sich das lieber sparen, denn die Pfleger müssen auch Sparen, so spart man den 2. Bediensteten und lässt die Pfleger im Dreieck springen. Denn er ist auch eine potentielle Kostenquelle die man sparen muss.
Was Haltet Ihr davon wenn wir jetzt auch anfangen zu sparen? ….

[podcast]http://franz-zehnbier.de/wp-content/uploads/2015/02/die-Gesellschaft-der-Sparschweine-Teil1.mp3[/podcast]

Die Gesellschaft der Sparschweine Teil2!
Nach dem Aufruf zu sparen, gibt es auch Dinge auf dieser Welt die man vervielfältigen kann ohne sparsam zu sein. Das vergisst unsere Gesellschaft, da sich alles auf das Materielle ausrichtet, aber das zwischenmenschliche bleibt auf der Strecke. Was nützt es wenn ich in meinem Leben 100000 Leute um ihr Hab und Gut gebracht habe? Am Ende sind wir alle wieder gleich. Auch wenn ich kein gläubiger Mensch bin, ein wenig Liebe und Zuneigung braucht jeder und sei er noch so Kaltherzig nach außen.
Doch in der Welt wo Geld und Besitz mehr zählt als eine kleine menschliche Geste, in der Waffen und Tot wichtiger sind, als das Geld zu nehmen welches der Waffenlobby Tag für Tag in die Taschen geschoben bekommt, um noch mehr Elend und Hass in der Welt zu sähen. An statt denen etwas zu Essen zu geben, die es brauchen. In unserer Gesellschaft flimmert Tag für Tag, ein Werbespot nach dem anderen über die Mattschscheibe „Spende um Leben zu Retten!“ Jeder wird aufgerufen den Ärmsten der Armen etwas zu geben. Der Blick hinter die Kulissen zeigt aber, das deine 5€ am Tag die du spenden sollst an anderer Stelle durch 5 Bleikugeln ersetzt werden die weiterhin Hass und Elend in der Welt verbreiten.
Das der 1 Sack Mais oder Getreide den das Kind in dem Werbespot nicht mehr hungern lässt an anderer Stelle ins Meer geschüttet wird um die Weltmarktpreise nach oben zu schaufeln.
Das Tag für Tag Lebensmittel verbrannt werden, die an anderer Stelle hätten einen hungerndem Magen hätte füllen können. Davon wird zwar im kleinen Kämmerlein berichtet aber bewegen tut es nur 1-2 Hansel. Der Rest ist mit der Aufrechterhaltung der eigenen Arroganz beschäftigt rechts eine Mauer, links eine Mauer „nach mir die Sinflut“
Mit diesen Gedanken zum Wochenende lasse ich Euch alleine in Eurer eigenen Arroganz und wünsche ein schönes Wochenende

Euer Thom Thom

[podcast]http://franz-zehnbier.de/wp-content/uploads/2015/02/Die-Gesellschaft-der-Sparschweine-Teil2.mp3[/podcast]

Dieser Beitrag wurde unter 2015, Allgemein, Bildlich Gesprochen veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.